Das Prinzenpaar der Session 2017/2018 stellt sich vor

Prinzessin Janine I.

Prinzessin Janine I.

Liebe Mülheimerinnen, liebe Mülheimer
und alle, die sich die Zeit nehmen dies zu lesen und Interesse zeigen, mich ein wenig besser kennen zu lernen.
Wer hätte das gedacht, als ich am 02.04.1975 in Oberhausen-Sterkrade, das Licht der Welt um 00.30 Uhr erblickte. Eine halbe Stunde zu spät, um ein Aprilscherz zu werden. Dafür bin ich meiner Mutter bis heute sehr dankbar.
Wie es sich gehört ging ich zuerst in den katholischen Kindergarten, dann auf eine katholische Grund- und nachher auf eine Weiterführende Schule.
Anschließend absolvierte ich eine Ausbildung die ich erfolgreich abschloss. Allerdings fand ich in meinem Beruf nicht die Erfüllung und entwickelte mich beruflich weiter, bis ich letztendlich bei der Privatärztlichen Verrechnungsstelle hier in Mülheim landete. Dies war mein erster Kontakt zu unserer schönen Stadt am Fluss.

Zum Karneval bin ich in Oberhausen durch meine Patentante gekommen, sie nahm mich mit zur Großen-Osterfelder-Karnevalsgesellschaft. Dort wurde ich in die Seniorengarde aufgenommen. Kaum jemand weiß, wieviel Ausdauer und Fleiß in dem Engagement für eine Garde stecken. Ich habe die Zeit dort sehr genossen. Die vielen Auftritte, die glücklichen Gesichter, der Zusammenhalt, die Nervosität die wir alle gemeinsam durchlebten und natürlich die unvergessenen Rosenmontagsumzüge, die in Oberhausen schon am Samstag und Sonntag gefeiert wurden, waren unbeschreiblich. Mein Highlight in dieser Zeit, war sicherlich der Auftritt in der Karnevalssendung „Mainz wie es singt und lacht“. Dort tanzten wir den 1. Gemeinschaftsgardetanz aller Oberhausener Tanzgarden. Dies war ein schönes buntes Bild.
Das Jahr 1999 brachte große Veränderungen in mein Leben. Zum einen heiratete ich meinen Mann Jörg und zum zweiten wurde unsere Tochter Jenna geboren. Seit 2001 wird Jenna durch ihre Schwester Jil-Marie unterstützt. Wie man sieht, haben wir einen Hang zu Vornamen mit J. Weshalb mein Prinz sehr gut in unser Schema passt. Und da sich die Ereignisse im Hause Müller immer häufen, entschieden wir uns im gleichen Jahr noch dazu, uns in Mülheim mit einem Handwerksbetrieb selbständig zu machen. So kam es dann auch dazu, das wir uns in dem schönen Stadtteil: Königreich Oberdümpten häuslich niederließen.
Um unsere Familie komplett zu machen, verstärkten wir uns noch durch unseren Kater und unsere Hündin und leben seit dem glücklich zu 6. unter einem Dach.
Zum Mülheimer Karneval gelangten wir durch unseren langjährigen Freund, Ulrich Pütz. Schnell wurden wir ein fester Bestandteil, des bekannten Tisch 8 bei der Prunksitzung der KG Blau Weiß 1947 KF.
Mein Mann wurde im Jahr 2004 Ehrensenator im Hauptausschuss Mülheimer Karneval.
Beide sind wir Mitglieder der KG Blau-Weiß 1947 KF, und ich darf den schönen Orden der Ehrensenatorin tragen.
Wenn man dann gefragt wird, ob man es sich vorstellen könnte, mit zwei guten Freunden (Prinz und Hofmarschall) Prinzessin zu werden, kann die Antwort nur: JA! lauten.
Ich bin froh und glücklich, dass unser Team durch zwei wundervolle Paginnen, Karina Pütz und Jenny Kolkmann ergänzt wird. Freudig und gespannt schaue ich nun der kommenden Session 2017/2018 entgegen.
Mit eurer Hilfe und auf uns alle:
„Uss Mölm Helau“

1 Kommentar

  1. Liebe Prinzessin Janine I.! Toll, dass ein Oberhausener Mädel Prinzessin in Mülheim ist. Im Lebenslauf ist allerdings ein kleiner Fehler, der sicherlich daran liegt, dass die Tänzerinnen damals nicht mitbekommen haben, wie es zum Auftritt in Mülheim kam. Ihr seid nämlich nicht bei „Mainz wie es singt und lacht“ aufgetreten. Damals hatte der Landesverband Rechter Niederrhein 22-jähriges Jubiläum. Vor dem vorgesehenen Verbandstreffen rief Rolf Braun vom ZDF bei unserem damaligen Präsidenten an und teilte mit, dass er für eine neue Sendung karnevalistische Programmpunkte aus ganz Deutschland suchte. Wir vereinbarten mit ihm, dass er zu unserer Jubiläumsveranstaltung kommt und sich dort einen Programmpunkt aussuchen kann. Da ich damals für das Programm zuständig war, schrieb ich alle Vereine aus dem Verband an und schilderte das Vorhaben. Ich wurde von Anmeldungen erschlagen. Wie ich aber erwartet hatte, entschied sich Rolf Braun für den Gemeinschaftstanz der Oberhausener Tanzgarden, der zu diesem Zeitpunkt in Deutchland einmalig war. Ihr seid dann nach Mainz gefahren. Allerdings kam es wegen des Golfkrieges nicht mehr zur Live-Sendung. Gesendet wurde später die Generalprobe. Euer Erlebnis muss damals trotzdem einmalig gewesen sein, wie mir damals berichtet wurde.

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